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Newsletter Juli / August 2008
Hallo Ihr Lieben,
in
diesem Sommer fuhren wir in den „Landal Green Park“ in Holland. In
unserem
Ferienhaus gab es einen großen offenen Bereich mit Küche,
Wohn- und Esszimmer
sowie das Elternschlafzimmer, Bad und WC. Die beiden Zimmer im
Obergeschoss
nahmen die Mädchen in Beschlag. Für unsere Kinder war der
Urlaub sehr
aufregend, für uns Eltern sehr anstrengend. Viel Zeit verbrachten
wir im schön
angelegten tropischen Schwimmbad mit Baby-Planschbecken, Wellenbad,
vielen
verschiedenen Wasserrutschen oder Blubberbecken. Clara traute sich mit
einer
Schwimmweste bekleidet mit ihrem Papa in das 1,35 Meter tiefe Wasser
und übte
sich im Brustschwimmen, während ich mit der „Meerjungfrau“ Tessa
im mollig
warmen Babybecken blieb.
Wenn dies langweilig wurde, gingen wir zu den
Tunnelrutschen. In die kleinere traute sich Clara alleine, so dass ich
mit
Tessa hinunter ins flache Wasser sauste. In der größeren
Rutsche herrschte auf
den ersten Metern völlige Dunkelheit. Im Blindflug nahm man
ziemlich schnell
Fahrt auf um dann - kaum sah man Licht am Ende des Tunnels - ins tiefe
Wasser
zu platschen. Ich rutschte mit Clara gemeinsam, um sie hochzuhalten,
wenn wir
eintauchten. An den letzten beiden Tagen war auch Tessa mutig genug
für den
„Platsch ins tiefe Wasser“. Abwechslung brachte auch das Wellenbad,
dass jede
halbe Stunde mit einem Tarzan-Ruf eingeläutet wurde oder die
Wildwasserrutsche
im Außenbereich, bei der sich flaches Wasser mit schnell
fließenden
Wasserkaskaden abwechselten. Besonders im letzten, dem schnellsten
Stück,
musste ich Clara gut festhalten als wir durch die Kurven sausten. Doch
unmittelbar nach dem letzten Platsch war gleich wieder zu hören:
„Jaaaa, noch
maaaal!“. An einem Tag habe ich dies achtmal hintereinander mitgemacht
und war
danach erstmal platt.
Eine
weitere Attraktion war das Kinder-Spielparadies mit Kletterbereichen,
die sich
über drei Etagen erstreckten und einem riesigen Bällebecken.
Da Tessa noch ein
bisschen zu klein war, ihrer Schwester aber in nichts nachstehen
wollte,
kletterte ich immer mit. Den meisten Spaß hatten die beiden, wenn
es auf
verschiedenen Rutschen wieder nach unten zum wartenden Papa ging.
Für
die Kinder gab es ein Animationsprogramm, leider nur in
holländischer Sprache.
Ich versuchte mein Bestes, die Abenteuer von „Puk en Pelle“ (werden
„Pück und
Pelle“ ausgesprochen) zu übersetzen. Es gab einen eigenen TV-Kanal
und zweimal
pro Woche eine Bühnenshow. Trotz der Sprachbarriere waren unsere
Kinder
begeistert. So war es nicht verwunderlich, dass sie sich als
Urlaubs-Erinnerungs-Geschenk die beiden als Puppen auswählten.
Im
Ferienpark war natürlich auch ein großer Kinderspielplatz.
Im angrenzenden
Streichelzoo fanden sich Hasen, Ziegen, Hühner und zur Freude von
Clara auch
ein Pfau, der sich schon mal in den benachbarten Spielbereich verirrte.
Während
Tessa mittags ihr Schläfchen hielt, blieb abwechselnd einer von
uns beiden
Großen bei ihr und durfte sich auch ausruhen, der andere sich mit
Clara
beschäftigte. Eines Tages ging ich mit ihr in den Irrgarten, der
in einem „Puk
& Pelle“-Film zu sehen war. Diese fanden in einer Art Burg das
„Snuiter-Kraut“. Wir suchten dieses Bauwerk auch und „irrten“ uns
einmal von
Eingang zu Ausgang ohne es zu sehen. Ich zweifelte schon daran, dass
die Burg
existiert, doch von einer kleinen Anhöhe sahen wir sie genau in
der Mitte
stehend. Nach dem Prinzip „immer an der rechten Wand entlang“ gelangten
wir schnell
dorthin. Zwischen den hohen Hecken konnte man sich schon mal verlaufen,
aber
Dank meines guten Orientierungssinns fanden wir problemlos wieder
heraus. Clara
befand, dass wir unser Erlebnis teilen sollten, so kehrten wir mit Papa
und
Tessa dorthin zurück.
Im
Anschluss an unseren Urlaub durfte Clara in den Oma-Ulla-Urlaub fahren.
Dort
wurde die körperliche Fitness der Großeltern wieder auf die
Probe gestellt. Im
Garten fand Clara einen Sandkasten vor und widmete sich auch ihren
Lieblingsbeschäftigungen
Wassermatschen und Seifenblasen pusten. Doch auch Frisbee-Scheiben
werfen und
Frösche beobachten machten ihr großen Spaß.
Am
Wochenende fand das Gartenfest statt. Das fand Clara sehr aufregend.
Weil ihr
es etwas zu laut war, zog sie sich mit Oma und Opa in den Bungalow
zurück.
Clara wollte unbedingt noch das Feuerwerk anschauen, aber bis die Sonne
unterging war noch viel Zeit. Unserer Tochter fiel auch hier etwas ein.
Als
Zeitvertreib wollte sie Memory spielen. Oma bemerkte, dass im Garten
kein
Memory-Spiel vorhanden sei. Das störte Clara gar nicht. Sie
schnappte sich
etwas Papier, ließ sich von Opa zwanzig Kärtchen
ausschneiden, bemalte diese
paarweise und schon konnten sie losspielen. Das anschließende
Feuerwerk gefiel
ihr sehr gut, vor allem, weil es nicht ganz so laut war wie erwartet.
Wie
bei den letzten Besuchen durfte eine Bootsfahrt auf der Talsperre
Kriebstein
nicht fehlen. Urlaub bei den Großeltern ist eben immer etwas
besonderes.
In
Claras Abwesenheit nutzte ich die Zeit, um mit Tessa einmal richtig
Pfützenpatschen zu gehen. Das Wetter war ideal, es wechselten sich
Wolkenbrüche
mit Sonnenschein ab. Wir steckten in wasserdichter Kleidung und Tessa
hatte
genau so viel Spaß durch die Pfützen zu springen wie Clara
vor einigen Jahren.
Zwei
Tage später besuchte ich mit Tessa den Vogelpark Walsrode.
Während der
Sommerferien konnte man freitags für ein ermäßigtes
Eintrittsgeld ab achtzehn
Uhr in den Park, um die Grillspezialitäten zu genießen. Wir
sahen die langen
Schlangen vor den Imbissständen, gönnten uns als Abendessen
eine Riesenbrezel
und schauten uns lieber die Vögel an. Tessa war begeistert von den
Pinguinen,
staunte über die Größe eines Straußes, war
fasziniert von den Flamingos und
lachte über die Papageien, die lustigen Quatsch erzählten.
Der
besondere Liebling des Abends war ein liebestoller Erpel mit
knallblauem
Schnabel, dessen Angebetete ständig auf Tauchstation ging, als er
in ihre Nähe
kam. Als es um einundzwanzig Uhr dunkel wurde, verließen wir
müde aber
glücklich den Park.
Was
haben unsere Kinder noch dazugelernt? Tessa kann jetzt richtig
Bobby-Car
fahren. Clara fängt die Fliegen, die sich in unser Haus verirrt
haben mit einer
halben Kapsel vom Überraschungsei, deckt diese mit Papier ab und
entlässt die
Tierchen vor der Haustür in die Freiheit.
Kindermund
mit Tessa:
Wir
haben imaginäre Seifenblasen platzen lassen und Tessa quietschte
immer lauter
vor Vergnügen. Ich ermahnte sie: „Pst! Nicht so laut, ich bekomme
sonst
Ohrenschmerzen!“. Tessa antwortete: „Na, ich wollte doch Frau
Gellermann
aufwecken!“ Familie Gellermann wohnt im Haus schräg gegenüber.
Ich
frage Tessa nach dem Essen: „Wer soll dich denn aus deinem
Stühlchen
herausheben?“ Die Kleine meinte: „Na mein lieber Lieblingspapa!“
Tessa
kam zu mir ins Bügelzimmer: „Mama, ich hab einen
Popo-Beißer!“ Auf meine Frage:
„Möchtest du denn nicht mal wieder versuchen, aufs Töpfchen
zu gehen?“ antwortete
sie: „Jetzt ist er schon in der Windel - und du musst ihn saubermachen!“
Viel
Spaß bis zum nächsten Mal,
Eure
Conny
Technische
Daten:
Tessa:
Letzte
Messung
Aktuelle
Messung
Größe
85,5 Zentimeter
87 Zentimeter
Gewicht
10,7 Kilogramm
11
Kilogramm
Schuhgröße
23
23
Zahnschema
(rechts) ¯ O
O O O O O O
O ¯ (links)
O = Zahn vorhanden
_ O O O O O O
O O _
X = neuer Zahn
Clara:
Letzte
Messung
Aktuelle
Messung
Größe
106,5 Zentimeter
108 Zentimeter
Gewicht
16,5 Kilogramm
16,5 Kilogramm
Schuhgröße
28
28
© 2008 CT
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