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Newsletter Dezember 2006
Hallo Ihr Lieben,
Der
Monat November war den Wetterexperten zu warm. Dennoch hatten wir ihn -
den
ersten Schnee. Clara konnte sich gar nicht vom Anblick der zarten
Flocken
losreißen und freute sich schon: „Heute Nachmittag bauen wir
einen
Schneemann!“. Aber leider taute der „Puderzuckerschnee“ schnell wieder
weg. Er
reichte nicht einmal für einen Schneeball.
In
diesem Jahr beteiligten wir uns an den Laternenumzügen in
Grupenhagen mit dem
Kindergarten und in Grießem. Das Wetter war beide Male nicht
gerade toll. In
Grupenhagen nieselte es und in Grießem stürmte ein kalter
Wind, der einige
Laternen schon vor dem eigentlichen Umzug zerstörte. Uns machte
dies nichts
aus, wir hatten uns der Witterung entsprechend gekleidet. Anfangs
wurde
belächelt, dass Clara sogar einen wasserdichten Regenanzug trug.
Doch der
erfüllte super seinen Zweck: Er war wasser- und winddicht. Tessa
hing im
Tragetuch und wurde außerdem noch mit in meine Winterjacke
gepackt. Alle Kinder
wärmten sich anschließend im Dorfgemeinschaftshaus mit einem
Hotdog wieder auf.
Clara aß gleich zwei.
Auch
am Sankt-Martins-Tag „ersangen“ wir wieder viele
Süßigkeiten. Diesmal hatten
wir vorgesorgt und neben einem kleinen
Beutel für Clara noch einen Rucksack mitgenommen, wo wir alles gut
verstauen
konnten.
Tessa
passt ganz genau auf, was und wie die drei Großen der Familie
etwas tun und
versucht es, zu imitieren. Wenn ich mit der Zunge schnalze, lacht sie
und
bewegt ihre Zunge mit klacksenden Geräuschen. So
hat sich Tessa auch abgeschaut, wie man redet. Ich habe ihr
„lalalalala“
vorgemacht und jetzt plaudert sie leidenschaftlich: „babababababa“,
„dadadadadada“ oder auch „wawawawawawa“. Seit kurzem testet unsere
Kleine, wie
laut sie sein kann und ruft: „Ha, ha, ha, ha“. Einmal wurde
sie so laut als Clara Mittagsschlaf hielt. Ich hielt den Finger
vor den Mund und versuchte Tessa mit „Pssst!“ zu beruhigen. Doch
sie freute sich nur, dass sie etwas Neues gelernt hatte und machte „Pssst, pssst, pssst!“.
Seit
dem 27. November 2006 ist Tessas unterer linker Schneidezahn sichtbar.
Sie war sehr
kuschelbedürftig und in den vierzehn Tagen zuvor hatte sie an zehn
Tagen ein
großes Geschäft in der Windel. Normal für diesen
Zeitraum wäre zwei- bis dreimal gewesen. Auch der
Zahn daneben wird nur noch durch ein dünnes Häutchen
zurückgehalten.
Als
ich neulich nachschauen wollte, ob unsere Jüngste noch
schläft, schlich ich
mich ins Zimmer. Tessa hockte auf ihren Knien, stützte sich mit
den Händen ab
und wippte vor und zurück. Kaum hatte sie mich bemerkt, rollte sie
sich in
Rückenlage und winkte mir zu.
Für
ein paar Sekunden kann Tessa bereits sitzen.
Clara
möchte nun immer mehr alleine machen und im Haushalt mit helfen.
Sie räumt
Tessas Spielzeug wieder auf, das von der Krabbeldecke rollt,
hilft beim
Tischdecken und wagt sich sogar ans Würstchenschneiden.
Beide
Töchter sind einen Zentimeter gewachsen und sind jetzt 68 bzw. 97
Zentimeter
groß.
Ich
wünsche Euch ein schönes Weihnachtsfest. Bis zum
nächsten Mal,
Eure
Conny
Copyright
© 2006 CT
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